Südostbayernbahn und Siemens stellen neuen Wasserstoffzug vor

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Ein Wasserstoffzug von Siemens Mobility im Einsatz für die Deutsche Bahn
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20. Juli 2026, 09:39 Uhr

Artikel: Südostbayernbahn und Siemens stellen neuen Wasserstoffzug vor

Gemeinsam mit Vertretern aus Bundes- und Landespolitik haben Deutsche Bahn und Siemens Mobility den ersten Wasserstoffzug für den Regelbetrieb in Bayern vorgestellt. Bei der offiziellen Präsentation in Mühldorf wurde der Siemens Mireo Plus H symbolisch in die Flotte der Südostbayernbahn (SOB) aufgenommen. Aktuell finden Test- und Schulungsfahrten statt, ab Dezember 2026 sind Fahrgäste dann in drei barrierefreien, modernen und lokal emissionsfreien Fahrzeugen auf der Strecke Mühldorf–Burghausen unterwegs.  

Die drei Wasserstoffzüge kommen im Rahmen des Verkehrsvertrags „Linienstern Mühldorf 2025+“ zum Einsatz. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hatte ihren Einsatz vorgegeben. Siemens Mobility liefert die drei Mireo Plus H-Züge an die Südostbayernbahn.

Ein Wasserstoffzug von Siemens Mobility im Einsatz für die Deutsche Bahn
Ein Wasserstoffzug von Siemens Mobility im Einsatz für die Deutsche Bahn
Quelle: Deutsche Bahn AG
Bei der Vorstellung des Wasserstoffzuges (v.l.n.r.): Markus Frank, Kfm. Leiter Regionalzüge Siemens Mobility | Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr | Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr | Matthias Krause, Geschäftsleiter der Südostbayernbahn | Christoph Kraller, Konzernbevollmächtigter Deutsche Bahn für den Freistaat Bayern

Der Siemens Mireo Plus H fährt lokal emissionsfrei und ist vor allem für nicht elektrifizierte Strecken eine klimafreundliche Alternative zum Diesel. Die Wasserstoffversorgung erfolgt über eine neu gebaute Tankstelle von DB Energie in Mühldorf, die mit Ökostrom betrieben wird.

Die Beschaffung der Wasserstoffzüge wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) mit insgesamt 4,4 Millionen Euro gefördert, die Errichtung der Tankstelleninfrastruktur mit 3,8 Millionen Euro. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

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