Wir bauen auf einer Länge von rund 27 Kilometern Schienenstegdämpfer ein.
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18.11.2019

Im Elbtal wird es leiser

Für zusätzlichen Lärmschutz zwischen Dresden und tschechischer Grenze stehen rund 56 Millionen Euro bereit. Die Finanzierungsvereinbarung haben Bund, Sachsen und Deutsche Bahn unterzeichnet. Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt.

Für über 13.000 Anwohner der Bahnstrecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze wird es in Zukunft leiser werden. In den nächsten Jahren errichten wir rund 25 Kilometer Lärmschutzwände und bauen auf einer Länge von rund 27 Kilometern Schienenstegdämpfer ein. Die entsprechende Finanzierungsvereinbarungen über mehr als 56 Millionen Euro haben wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Freistaat Sachsen unterzeichnet.

Die Planungen sehen vor, dass wir in dem rund 50 Kilometer langen Abschnitt im oberen Elbtal in den nächsten beiden Jahren zunächst solche Maßnahmen umsetzen, für die keine Genehmigungsverfahren notwendig sind. Hierzu zählen beispielsweise Schienenstegdämpfer, die den Lärm direkt an Schienen reduzieren. Mit dem Bau von Lärmschutzwänden können wir je nach Dauer der Verfahren ab dem Jahr 2023 beginnen. Auch in zwei Abschnitten in Coswig und Weinböhla bei Dresden sollen auf einer Länge von knapp zwei Kilometern Lärmschutzwände errichtet werden.