Die umstrukturierten Abfalleimer an Bahnhöfen: Getrennt wird in Papier und Restmüll.
News
31.05.2021

Deutsche Bahn vereinfacht die Abfalltrennung

Nichts ist unendlich – erst recht nicht unsere Ressourcen. Das ist uns bewusst und deshalb verwenden wir bei der Deutschen Bahn so viele Rohstoffe wie möglich mehrfach. Wir stärken die Kreislaufwirtschaft und recyceln, wann immer es geht.

Ab Juni greifen deshalb gleich zwei neue Maßnahmen für mehr Ressourcenschutz. So ersetzen wir das Besteck aus Einwegkunststoff für to-go-Produkte in der Bordgastronomie unserer Fernverkehrszüge durch FSC-zertifiziertes Holzbesteck. Damit setzen wir auf einen nachwachsenden Rohstoff für die rund 500.000 Bestecke pro Jahr. Zudem verbessern wir die Abfalltrennung und -aufbereitung. Dadurch stehen uns künftig 85 Prozent der Abfälle als sauber getrennte Wertstoffe für das Recycling zur Verfügung. 

Einfaches System, mehr Recycling

Die neue Zweifachtrennung ist einfach und übersichtlich: Reisende trennen künftig nur noch nach gemischten Abfällen (zum Beispiel Kaffeebecher, Glasflaschen oder Lunch-Boxen) sowie Papier. Weniger Abfallkategorien heißt vor allem weniger Fehleinwürfe. Denn jedes Jahr fallen rund 60.000 Tonnen Abfall an den Bahnhöfen sowie in unseren Zügen an. Häufige Fehleinwürfe erschweren jedoch das Trennen wiederverwertbarer Wertstoffe und deren Recycling.

Damit die Abfälle trotz weniger Kategorien richtig getrennt werden, übernehmen 25 zertifizierte Dienstleister im Bundesgebiet die Sortierung und das Recycling. Wertvolle Ressourcen wie Glas, Metall sowie Kunststoffe können so schneller und in größerem Umfang wiederverwendet werden.