Die Deutsche Bahn möchte auch abseits der Schiene klimafreundliche und attraktive Angebote für ihre Kund:innen schaffen. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es oft noch wenige oder unzureichende Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Hier können autonome Linienbusse und On-Demand-Shuttles der Schlüssel für einen flächendeckenden ÖPNV und den klimafreundlichen Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn sein. Die DB Regio übernimmt dabei eine Vorreiterrolle.
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Mit Projekten wie KIRA und ULTIMO testet die DB Regio die sogenannte Level 4-Technologie, bei der sich Fahrzeuge innerhalb eines definierten Gebiets autonom, also fahrerlos, fortbewegen.
Komplexes Leistungspaket für die Branche
Damit autonomes Fahren erfolgreich funktioniert, ist ein effektives Zusammenspiel diverser Komponenten und Partner notwendig. DB Regio spielt hierbei eine zentrale Rolle, indem es alle technischen und operativen Komponenten zu einer ganzheitlichen Mobilitätslösung bündelt und den verschiedenen Aufgabenträgern zur Verfügung stellt.
Studie unterstreicht Effizienz des autonomen Fahrens
Dass autonomes Fahren die Qualität im ÖPNV massiv verbessern kann, zeigt die von DB Regio in Auftrag gegebene Studie „Autonomes Fahren – Schlüssel für die Mobilität von morgen“. Anhand von detaillierten Szenarien für das Jahr 2045 wurde untersucht, wie autonomes Fahren maximalen Nutzen für die Menschen in Deutschland schaffen kann. Demnach ist autonomes Fahren dann am effizientesten, wenn es in den ÖPNV integriert, dieser zusätzlich ausgebaut und anders strukturiert wird. Eine zentrale Rolle dabei spielen selbstfahrende Shuttles. Erstellt wurde die Studie in Zusammenarbeit mit dem Software- und Verkehrsplanungs-Unternehmen ioki, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Prognos AG. Ein branchenübergreifender Expert:innenbeirat hat die Studie begleitet.