Bau von Lärmschutzwänden bei Forchheim.
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19.09.2023

Deutsche Bahn errichtet Lärmschutz in Hammah

Um Anwohner:innen an Bahnstrecken zu entlasten, wollen wir als Deutsche Bahn den Schienenverkehrslärm weiter reduzieren. Denn für uns ist klar: Nur mit der Akzeptanz dieser Menschen können wir mehr Fahrgäste auf die klimafreundliche Schiene verlagern. Darum errichten wir auch im niedersächsischen Hammah zwei neue Lärmschutzwände.

So entsteht nördlich der Bahntrasse eine 510 Meter lange Lärmschutzwand, die unmittelbar an der Straße "Im Ring" beginnt und auf Höhe des ehemaligen Güterbahnhofs endet. Die zweite Lärmschutzwand mit einer Länge von rund 480 Metern errichten wir auf der Südseite gegenüber. Sie beginnt auf Höhe "Bi de Hütten" und endet "An der Bahn".

Lärmschutz für Anwohner:innen

Die Lärmschutzwände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm durch vorbeifahrende Züge. Zusätzlich profitieren auch die Bewohner:innen weiter entfernt liegender Häuser und Wohnungen.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Die Hauptarbeiten für die nördliche Wand erfolgen vom 4. September bis zum 30. Oktober. Im Anschluss werden die Arbeiten für die südliche Wand vom 30. Oktober bis zum 4. Dezember durchgeführt. Gearbeitet wird wochentags und am Wochenende jeweils nachts, um den Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen.

Freiwilliges Lärmsanierungsprogramm

Der Bau erfolgt im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und ist Teil des freiwilligen Bundesprogrammes "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes", mit dem seit 1999 Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umgesetzt werden. Rund 1,8 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.200 Kilometern Schienenstrecke investiert. Allein im Jahr 2022 wurden weitere 41.500 Anwohner:innen entlang der Schienenwege vom Lärm entlastet.